Frankfurt am Main

Verbandsgebäude der Chemischen Industrie

Planung und Objektüberwachung der Revitalisierung und Fassadensanierung eines Bestandsgebäudes
Das aus dem Jahre 1954 stammende, 11-geschossige Scheibenhochhaus bildet die Keimzelle des heute bestehenden Gebäude-Ensembles des VCI, das 1972 um das 14-geschossige Punkthochhaus erweitert wurde. 2007 wurde von Pielok Marquardt Architekten bereits ein repräsentativer Eingangsbereich realisiert, mit Verlegung des Eingangs von der Seitenstraße (Karlstraße) zur Mainzer Landstraße. Es entstand eine offene großzügige 2-geschossige Eingangssituation mit gläserner Karusell-Drehtür. Revitalisierungsmaßnahmen im Jahre 2014 beinhalten die Neugestaltung und ernergetische Sanierung der Fassade sowie die Modernisierung der Büroflächen. Die Aluminium-Blechfassade der Bürogeschosse, die bereits die zweite Bekleidung dieses Gebäudes darstellt, war gegenüber der original Steinfassade von 1954 nicht nur aus architektonischer Sicht eine erhebliche Herabsetzung, sondern ist in puncto heutiger Energiestandards in keiner Weise ausreichend. In engem Dialog mit den beteiligten Fachplanern entstand eine zweischalige Fassade mit zentraler Lüftung, die auf logische Weise der Tragstruktur des Gebäudes folgt. Die Bekleidung der Geschosse 2-9 mit hellbeigem Jura-Marmor setzt sich kontrastreich von dem grünen Sockel ab. Das zurückspringende 10. Obergeschoss schließt nach oben mit einem auskragenden Flugdach ab und nimmt somit Bezug auf die ursprüngliche Gestaltung von 1954. Die Büroflächen des 2. bis 9. Obergeschosses werden bis auf die Erschließungskerne und die Herren-WCs rückgebaut und neu gestaltet.
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Project data

Object details:
14-geschossiges Bürohochhaus
Client:
VCI - Verband der Chemischen Industrie
Architect:
Canzler / PMA
GGS:
7.690 m2

Provided activities

Planning

Architecture